Lichternährung (1)Das Brot ernährt uns nicht! Aus der Geschichte sind Menschen bekannt, die freiwillig oder erzwungenermaßen auf die Ernährung durch Lebensmittel verzichtet haben. Die bekanntesten unter ihnen sind Nikolaus von der Flüe, Therese Neumann (Therese von Konnersreuth), der Yogi Yogananda oder aktuell Judith von Halle. Die durch die Medien bekannteste Vertreterin der Lichtnahrung dürfte die Australierin Ellen Greve alias Jasmuheen sein, die in ihren Büchern seit 1993 den Weg zu einer Ernährung durch Licht beschreibt und propagiert. Der 21-Tage-Prozess zur Umstellung wurde durch ein Medium vermittelt. In diesem Prozess wird in der ersten Woche absolut nichts gegessen und getrunken und danach geht man wieder langsam dazu über, Wasser und Säfte zu sich zu nehmen. Seit 2004 beschreibt Jasmuheen auch die Möglichkeit des "Sanften Wegs" zur Lichternährung, der nicht mit der - meiner Meinung nach - radikalen Umstellung der Ernährung verknüpft ist. Der WegFrüher war es offensichtlich nur einigen "auserwählten" Menschen vorbehalten, sich auf anderem Wege als durch Lebensmittel zu ernähren. Vermutlich war dies karmisch bedingt. Spätestens seit Jasmuheen ist es meines Erachtens JEDEM Menschen möglich - und bisher haben es Hunderte oder sogar Tausende von Menschen getan - sich von Licht zu ernähren. Voraussetzung dafür ist die bewusste Öffnung für diese Energien oder Schwingungen, die dem Körper zugeführt werden, wenn man darum bittet. Die Energie ist unter vielen Namen bekannt: Prana, Od, Chi, Orgon, Lebensenergie, Ätherenergie, Freie Energie... Es ist die Energie, die Kraft (Physiker mögen mir diese Gleichsetzung verzeihen), die den gesamten Kosmos ausfüllt und die Welten erschafft. Ein Ergebnis meiner bisherigen Erfahrung ist die überraschende Erkenntnis, dass das Postulat: Der menschliche Organismus braucht diese und jene Stoffe (Vitamine, Fette, Eiweiße, Mineralien etc.) zum Überleben, ein reiner Glaubenssatz ist. Oder anders herum: Dass der Glaubenssatz "Ich werde vom Licht ernährt" ebenso funktioniert. Im Vortragswerk Rudolf Steiners finden sich mehrere Stellen, in denen er beschreibt, dass die Nahrungsaufnahme nur Mittel zum Zweck sei, nur den Organismus dazu anrege, die Stoffe selbst aus dem Äther zu bilden (Quellen*: GA 260a S. 313ff, GA 314 S. 181f, GA 327 S. 87f) Ein erhellendes Licht auf die Ernährungsfrage wirft auch die Bibelstelle Johannes, Kap. 6, Vers 22 bis 59, in der vom Brot des Lebens gesprochen wird. Download als PDF Die Erfahrungen bei der Umstellung auf Lichternährung führen zu einer völlig neuen Art zu denken und dazu, die Dinge der Welt anders anzuschauen. Damit verknüpft ist ein größerer persönlicher Freiheitsgrad: Ich muss mir keine Gedanken um die Beschaffung von Lebensmitteln machen - ich bin unabhängiger. Ich kann die Zeit der Essenszubereitung, der Mahlzeiten, des Abräumens, Spülens und Aufräumens für andere Tätigkeiten nutzen (zum Beispiel für die täglichen notwendigen Meditationen). Ich spare Geld bei Lebensmittel- und Energiekosten und leiste damit außerdem einen Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensweise durch Senkung des Energieverbrauchs im Haushalt. *Erhältlich im Buchhandel, GA 260a = Gesamtausgabe Band 260a
|